Was Du tun musst, um am Ende auf ein glückliches Leben zurückschauen zu können

Bronnie Ware, eine Krankenschwester, die sterbende betreut hat, hat über Jahre diese Menschen kurz vor ihrem Tod gefragt, was diese am meisten im Leben bereuen bzw. was sie in ihrem Leben, wenn Sie zurück könnten, gerne anders gemacht hätten. Sie stellte fest, dass immer wieder die gleichen Antworten kamen. Denn wen man kurz davor ist, aus dem Leben zu gehen, öffnet sich der Blick auf das wesentliche, und diese Weisheit der Sterbenden sollten wir uns alle ansehen und uns überlegen, ob wir auch warten wollen, bis es zu spät ist, etwas zu ändern, oder ob wir jetzt schon von denen lernen und es besser machen wollen, damit wir am Ende unseres Lebens in Frieden und glücklich diese Existenz verlassen können.

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Ich möchte Dir hier gerne die Top 5 Punkte nennen, die Sterbende bereuen und gerne anders gemacht hätten.

1. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir im Leben treu zu bleiben und nicht das Leben zu leben, das andere von mir erwarteten

Das war die häufigste Ursache für Reue von allen. Wenn Menschen realisieren, dass ihr Leben fast vorbei ist und sie es genauer betrachten, wird leicht erkennbar, welche Träume unerfüllt geblieben sind.

Wir erinnern uns an Zeiten, wo wir jung und unbeschwert waren und Träume und Pläne hatten, was wir alles erleben und schaffen wollten. Doch dann kam es anders, als geplant. Anstatt das zu tun, was wir wollten, haben wir angefangen das zu tun, was andere von uns erwarten. Teilweise haben wir sogar gedacht, wir würden das tun, was wir selber wollten. Träume, Wüsche, Begierden und Ziele wurden uns eingeimpft, sei es von Menschen, die es gut mit uns meinten, oder Menschen, die uns nur was verkaufen wollten. Aber dazu an anderer Stelle mehr.

Anstatt Feuerwehrmann oder Schlagzeuger zu werden, oder Abenteurer, oder Archäologe, wurdest Du Beamter, Einzelhandelskaufmann, Steuerfachangestellte oder was auch immer. Du hattest einfach einen Job, der nur dafür da war, das nötige Geld zu verdienen, um die Sachen zu kaufen, die Du eigentlich gar nicht willst.

Du hast nie die Weltreise gemacht, bist nie Fallschirm gesprungen oder bist nie mit Delphinen schwimmen gegangen.

Die meisten sterbenden hatten nicht einmal die Hälfte ihrer Träume gelebt und mussten mit dem Bewusstsein sterben, dass der Grund dafür Entscheidungen waren, die sie getroffen oder nicht getroffen hatten.

Es ist sehr wichtig, auf dem Lebensweg wenigstens einige unserer Träume anzunehmen und auszuprobieren. Ab dem Zeitpunkt, an dem wir unsere Gesundheit verlieren, ist es oftmals zu spät. Bis zu ihrem Verlust merken wenige, welche Freiheit uns Gesundheit verschafft.

Was kannst Du besser machen?

Ich empfehle jedem, sich hier mal Gedanken über seine Träume und Ziele zu machen, die er vielleicht bereits lange vergessen hat, und mit einer Löffelliste anzufangen. Hierzu werde ich noch einen Artikel Schreiben

2. Ich wünschte, ich hätte nicht so hart gearbeitet

Dieser Satz kam hauptsächlich von männlichen Sterbenden. Da von Männern oft noch verlangt wird, sich beruflich für die Familie aufzuopfern, verbringen sie die meiste Zeit bei der Arbeit. Sie gründen eine Familie, um Familienglück zu erleben, haben aber nur wenig von der Familie. Meistens gehen sie arbeiten, bevor die eigenen Kinder aufwachen, und nach der Arbeit wenn sie wieder zu hause sind, schlafen sie vielleicht auch schon oder sie sind zu geschafft von der Arbeit, um überhaupt Freude an den eigenen Kindern zu haben.

Noch schlimmer ist es, wenn es dann zur Trennung kommt, und die „Mutter“ mit den Kindern weg ist und der Vater sogar die eigenen Kinder nicht sehen darf. Zahlen darf er trotzdem, d.h. Er darf sich immer noch aufopfern und seine Lebenszeit gegen Geld eintauschen, welches er seiner Ex-Partnerin und den eigenen Kindern gibt, ohne in den Genuss dieser zu kommen. Hier ist ein Gesellschaftlicher Wandel nötig, denn auch Väter und Männer sind Menschen und nicht nur Lasttiere.

Alle sterbenden Männer bedauerten es zutiefst, so viel Zeit ihres Lebens in der Tretmühle einer Arbeiterexistenz verbracht zu haben.

Was kannst Du besser machen?

Ich habe mit Hilfe von NLP Techniken herausgefunden, welche Ziele wirklich meine sind und verfolge nur noch diese. Dabei habe ich mich von gesellschaftlichen Erwartungen gelöst, z.B. ein Eigenheim zu besitzen, ein „standesgemäßes“ Auto zu fahren oder eine „repräsentative Wohnung“. Mein Leben ist wesentlich bescheidener geworden und ich bin fokussiert auf das, was mich glücklich macht: Meine Arbeit als Coach/Trainer und meine Familie. Ich habe, da ich in diesen Punkten so klar mit mir bin, natürlich auch nur eine Partnerin neben mir zugelassen, die das ähnlich sieht.

3. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, zu meinen Gefühlen zu stehen

Viele Menschen unterdrückten ihre Gefühle, um in Frieden mit anderen zu leben. Sie passen sich auch hier den Erwartungen anderer an. Schon als kleines Kind wird einem beigebracht, Emotionen zu unterdrücken und nett zu anderen zu sein, auch wenn man es nicht will. Das nennt sich dann "Höflichkeit" und "Gute Erziehung" Eigentlich wird Kindern hier beigebracht, unehrlich zu sein, nicht zu den eigenen Gefühlen zu stehen.

Sicherlich ist es wichtg, dass Kinder lernen, sich auch mal zurück zu halten und sich zu benehmen, aber das sich ausleben und Gefühle zeigen dürfen wird oft dann im Gegenzug vergessen​

Deswegen ließen sie sich die sterbenden in einer mittelmäßigen Existenz nieder und wurden niemals zu der Person, die sie nach ihren Fähigkeiten hätten sein können.

Viele entwickelten deshalb Krankheiten, die in Verbindung zu ihrer Bitterkeit und ihrem Groll standen.

Natürlich ist ein friedliches Miteinander wichtig und man darf seine Gefühle gerne zeitweise kontrollieren und oft ist es sinnvoll, nicht jedem Gefühlimpuls nachzugeben. Aber langfristig ist es für alle ein Gewinn, wenn wir unsere Gefühle und Wünsche ehrlich kommunizieren.

Was kannst Du besser machen?

Ich für mich habe beschlossen, mehr in mich hineinzuhören - mehr als dass ich versuche herauszufinden, was andere erwarten. Da ich in mir auch den Wunsch habe, andere nicht unnötig zu verletzen und ein harmoniebedürftiger Mensch bin, ist das friedliche Interagieren mein eigener Wunsch, und nicht der Versuch, es anderen Recht zu machen. Aber im Zweifel gehen meine Wünsche und Bedürfnisse vor.

Wenn ich in mich hineinfühle, versuche ich bei jedem Gefühlsimpuls seine Herkunft herauszufinden. Ist dieser Gefühlsimpuls wirklich meiner, oder ist es etwas, was ich von anderen übernommen habe?

Und dann kommuniziere ich ehrlich! Ich sage meinen Mitmenschen - was ich mir wünsche und wie ich mich fühle, und handle auch entsprechend! Ich gehe keine Kompromisse ein, die sich für mich schlecht anfühlen, denn wenn sich ein Kompromiss schlecht anfühlt, ist esnicht mein Kompromiss.

Dadurch werden meine Beziehungen zu meinen Mitmenschen viel erhlicher und authentischer, und ich habe die Gewissheit bei Menschen, die mich mögen, dass sie mich aufgrund meiner Selbst mögen, und nicht wegen Vorspiegelung falscher Tatsachen.

Wie ehrlich bist Du zu Dir selber und zu anderen bislang gewesen, und möchtest Du da in Zukunft auch was ändern?

4. Ich wünschte, ich hätte Kontakt zu meinen Freunden gehalten

Wir vergessen oft, wie wichtig alte Freunde sind. Wir nehmen uns zu wenig Zeit, diese zu treffen, Zeit mit Ihnen zu verbringen, und zwar Qualitätszeit. Alles andere scheint wichtiger und dringlicher zu sein…Die eigene Familie, der Partner, die eigenen Kinder, die Arbeit…..

Aber leider viel zu oft passiert es, dass der Partner irgendwann weg ist, die Kinder ausziehen und ein eigenes Leben führen, die Arbeit weg ist…..

…aber die alten Freunde sind oft das, was bleibt. Wirkliche Freunde überdauern alles andere und das sind dann die, die in den letzten Wochen des eigenen Lebens vielleicht noch da sind.

Was kannst Du besser machen?

Nimm Dir Zeit für Freunde. Blocke Dir Zeit und mache Termine mit Ihnen, die fest in Deinem Terminkalender geblockt sind. Vergiss nicht, dass diese Freunde ein wichtiger und essentieller Teil deines Lebens sind. Wenn sie weg sind, kannst Du keine neuen kaufen. Achte aber dabei darauf, dass Du dich mit Deinen Freunden wohl fühlst. Wenn Du das Gefühl hast, dass Du Dich jedes mal nach einem Treffen mit einem bestimmten Freund ausgesaugt und leer fühlst, dann überlege Dir, ob Du diesen Freund wirklich behalten willst.

Achte auch darauf, dass Du einen Freundeskreis hat, der das gleche Geschlecht hat wie Du. Männer sollten einen Männer-Freundeskreis haben, und Frauen einen Frauen-Freundeskreis. Das heisst nicht, dass Du nur gleichgeschlechtliche Freunde haben solltest, aber Du solltest als Frau Frauenabende und als Mann Männerabende haben, wo das andere Geschlecht unerwünscht ist. Denn der freie unbeobachtete/unzensierte Austausch mit Geschlechtsgenossen ist wichtig. Auch hierzu wird es einen Artikel bald geben wo ich genauer darauf eingehe

5. Ich wünschte, ich hätte mir selbst erlaubt, glücklicher zu sein

Viele Menschen lernen bin zum Lebensende nicht, dass jeder für seine Gefühle verantwortlich ist. Niemand anderes kann Dir Gefühle aufzwingen. Niemand kann Dich glücklich oder unglücklich machen.

Das wusste schon der alte Epiklet:​

Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Vorstellungen und Meinungen von den Dingen. -Epiktet (50-138 n.Chr.)

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Oder in meiner Version:

Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Bedeutung, die wir ihnen geben. -frei nach Epiktet (50-138 n.Chr.)

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Alles, was im Äußeren passiert, passiert erst mal und ist nicht mit Gefühlen verbunden. Das merkst Du, wenn Du realisierst, dass es bei jedem Ereignis Menschen gibt, die sich freuen, und andere werden unglücklich. Aber das macht klar, dass jedes Ereignis erst mal neutral ist.

Wir sind es, die den Ereignissen eine Bedeutung geben und somit emotional nach unserer Wahl darauf reagieren.

Und auch Du kannst langsam lernen, deine emotionale Reaktion zu kontrollieren. Im NLP nennt sich das „State management“. Wir können lernen, unseren eigenen Zustand zu kontrollieren. Vielleicht nicht zu 100%. Aber nachdem wir eine Emotion wahrgenommen haben, können wir diese willentlich beeinflussen. Ich habe hierüber ein Ebook mit 3 Techniken verfasst, welche Du hier kostenfrei herunterladen kannst. Trag Dich einfach ein, und ich schicke es Dir zu!

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3 Techniken, mit denen Du Dich sofort richtig gut fühlst

Bei meinen unterschiedlichen NLP-Workshops lernst Du die entsprechenden Techniken. Denn wenn Du die Fähigkeit hast, dich auch bei schlimmen Ereignissen dich in einen guten Zustand zu versetzen, kannst Du in diesem guten Zustand viel viel besser Lösungen und Auswege finden. Denn der schlechte Zustand ist ressourcenlos und man hat einen Tunnelblick, wo mögliche Lösungen ausgeblendet werden.

Was kannst Du besser machen?

Lerne Gelasseneheit und lerne, deinen emotionalen Zustand zu kontrollieren. Dann kannst Du Dich jederzeit in einen glücklichen Zustand führen. Mache Deine Löffelliste und erlaube Dir, diese auch zu leben. Du wirst merken, wie gut sich das anfühlt und wie glücklich und selbstbewusst Du dann auf einmal wirst.

Ich hoffe der Artikel hat Dir gefallen und hat Dich vor allem weitergebracht in Richtung eines glücklichen Lebens. Schreibe Deine Erkenntnisse gerne in die Kommentare und schreibe mir eine Email.

Ich freue mich, von Dir zu hören.

Dein Coach für ein besseres Leben

Dr. Ender Aysal

About the Author Dr. Ender Aysal

Dr. Ender Aysal ist Trainer und Coach mit Schwerpunkten NLP & Hypnose. Seine Leidenschaft ist es, Menschen dabei zu helfen, unnötigen Ballast und Blockaden los zu werden und sich dann das Leben ihrer Träume aufzubauen....sie also zu verENDERn

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